Bianka Maier, Sailauf
Bianka Maier, Sailauf

Tagebuch von Beginn 1993-2011

AUS CHRONIK

 

Wie alles Begann...

Angefangen hat es mit dem Wunsch einen Hund zu halten. Da wir bereits zwei Kinder hatten und das dritte im Anmarsch war, entschieden wir uns für eine ruhige und große Rasse. Wir schmökerten in verschiedenen Büchern und trafen da auf den Neufundländer. Auch ein Bernhardiner war in den Gedanken, aber nur ein richtiger "Beethoven" kam für uns in Frage. Dennoch blieben wir beim Neufi, da er als sehr liebevoll gilt und ein kuschliges Fell besaß. 

 

Woher nun ein Neufi?

Damals war das Internet noch nicht so sehr verbreitet und daher viel uns die Suche sehr schwer. 

Per Zufall hat in der Zeit, in der wir nach solch einem Prachexemplar suchten, ein Zeitungsartikel mit "Grizzly", der bei Hannelore und Alois Kühnl lebte. Ja so ein Zufall, denn wir kannten Alois bereits länger und hatten Ihn in der nächst besten Gelegenheit gefragt. Und wie der 'Zufall' es so will, hatte er gerade einen Wurf Welpen zuhause.

 

Liebe auf den ersten Blick

Die Kühnl´s zeigten uns den Wurf und legte uns eine kleine Hündin auf den Schoß. Und wie man so schön sagt: *Gesehen - Gekauft*. 

 

Nach einigen Wochen konnten wir unsere Hündin "Myra vom Seebachtal" abholen. 

Da uns der Name sehr gut gefallen hat, beliesen wir es auch bei Myra. 

 

Züchten?

Einige Zeit später kontaktierte uns Hannelore, ob wir nicht auch Züchten mögen. Wir hatten das ursprünglich gar nicht geplant, aber wir probierten es aus. 

Nachdem wir das A-Züchter-Seminar besucht, den Zwinger 'zum Engländer' beantragt und unsere Hündin als Zuchthündin fertig gemacht hatten, versuchten wir es bei Gerhard Becker, der einen schönen Deckrüden hatte. 

Allerdings hat es nach mehrmaligen versuchen leider nicht geklappt. Unsere Hündin hat nicht getragen. 

 

Nichts desto trotz, hatten wir unsere charmante und liebevolle Myra unendlich lieb. Als sie sieben Jahre alt war, legte Sie sich auf Ihren lieblingsplatz und verstarb aus unerklärlichen Gründen... 

 

AUS CHRONIK

 

Was nun? 

Wir waren tief getroffen und trauerten mit dem Entschluss - kein Hund mehr! ABER: unsere Kinder wuchsen mit einem Neufi auf, spielten und kuschelten mit ihr. Mit dem 'überzeugenden' Argument unserer ältesten Tochter "wir haben doch noch so viel Hundefutter hier, das können wir nicht verschenken, wir brauchen wieder einen Hund!", haben wir nachgegeben und sind wieder zu den Kühnl´s gefahren. 

Aus dem Wurf im Frühjahr 2000 war noch ein Rüde übrig gewesen. Und schon wieder: *Gesehen - Gekauft*. 

 

Dieser Rüde war ein kleinen Schlitzohr und hieß "Ontario Panda vom kleinen Bär". Wer kann sich das denn merken? Mein Mann beschloss ihn umzutaufen und hieß nun Berni. 

 

Wir waren guter Dinge und machten den Vorgang noch einmal durch. Meldeten ihn zum Deckrüden und hofften auf eine Hündin, die ihm den Kopf verdrehte. Leider war er etwas ungeschickt und somit hat es auch diesmal nicht geklappt. Unser Rüde wollte wohl nicht so recht. 

 

Also verbrachten wir fast 13 schöne Jahre mit ihm. Er ärgerte uns, indem er ohne Abmeldung einen Waldspaziergang unternahm. Also hieß es, überall müssen Tore ran. Dieser Racker war aber so raffiniert, er öffnete alle Tore sobald er sich unbeobachtet fühlte. Ja er hat uns schon sehr auf trapp gehalten. 

 

Auch Hunde werden nicht jünger.. 

Natürlich wurde er im alter immer gemütlicher, langsamer und bequemer. Da unsere Tochter Bianka beinahe täglich mit Ihm einen längeren Spaziergang mit ihm machte, wurde Sie von Woche zu Woche unruhiger. "Was ist wenn der Fall der Fälle wieder eintritt?".

Sie entschloss sich also einen eigenen Hund zu kaufen, da wir nicht bereit waren, bereits jetzt einen neuen Welpen zu kaufen. Klar war, wir hatten unsere ersten von den Kühnl´s und werden auch den dritten davon haben. 

Nach mehreren Gesprächen und vergeblichen versuchen unsere Tochter umzustimmen, gaben wir schließlich nach. 

Tosca hatte im September 2011 einen Wurf gehabt, allerdings konnten wir mit dem Argument "dass ein Neufi im überdachten Zwinger leben soll und nur tagsüber in der Wohnung ist" unsere Tochter dazu bewegen, dass der darauffolgende Wurf sicher etwas für Sie wäre. 

Nachdem Sie erfahren hatte, das Hanka zwischen den Jahren gedeckt wurde, fuhr sie zu den Kühnl´s um sich Hanka mal näher anzusehen und ein Gespräch zu führen. 

Der Entschluss war gefasst. Sie kauft aus diesem Wurf eine Hündin. Allerdings schenkte Hanka mehr Rüden als Hündinnen, somit war die einzigste Hündin vergriffen. Eine Entscheidung musste her. Da sie ja einen Hund zum laufen und spazieren gehen suchte, war es ihr dann im endeffekt egal ob Rüde oder Hündin. Somit war ihr Traum gerettet. 

 

"Brayen Bear vom Spessart" zieht ein...

Sie nahm sich natülich bei der Abholung eine Woche Urlaub, damit Sie alles vorbereiten konnte und die Zeit genießen kann. 

 

Berni schien allerdings von der Idee 'der kleine Wusel zieht ein' nicht´s zu halten. Er beschnüffelte den Kleinen und nahm in genau unter die Lupe. Wie gut das "Koda" noch so klein war und sich unterordnete. 

Es war sehr ungewohnt, denn wir wollten ja einen großen Hund, bei dem man nicht so aufpassen muss, aber auch er brauchte Zeit zum wachsen. Wir wussten gleich, dass Wasser sein Element war und nicht sicher vor seinen spitzen Zähnchen war. Auch nicht Berni, denn nach wenigen Tagen sah er aus, als wäre er an Beinen und Schwanz getackert worden. 

Nun zog er auf den überdachten Balkon unserer Tochter, da kam ihr gerade recht, denn so konnte Sie noch mehr spielen und toben. Positiver effekt, nach mehreren Versuchen in die Wohnung zu pieseln, verstand er, das drinnen nicht sein Revier war. 

 

Nach vier Wochen hatten Berni und Koda sich aneinander gewöhnt und Koda wusste, dass Berni kein Spielzeug oder Gieskanne war, das man ankauen sollte. 

Aber siehe da, kaum war der kleine Schlawiner im Haus, so war unser großer doch glatt wieder jünger geworden. So agil und froh haben wir ihn länger nicht gesehn. Dies hielt leider nicht sehr lange an, denn wirklich jünger wurde er nicht.

 

Der Winter hatte ihm zusätzlich zugesetzt, dass wir Ihn jeden Abend vor den Ofen legten, damit er es gemütlich hatte. Wir wussten, wenn die Natur nicht seinen Weg geht, dann helfen wir ihm über die Regenbogenbrücke und fahren zum Doc. An einem Samstag im Februar hatte er es alleine geschafft, friedlich in seiner Hütte war er eingeschlafen. 

In Bearbeitung

16.02.2013 Berni geht über die Regenbogenbrücke

23.03.2000 Ontario Panda vom kleinen Bär wird geboren

die Mama

"Biserka von der Bergstraße"

ZB-Nr. ADKN 75269 Farbe: braun

HD A, ED ?, Cystinurie ?

 

der Papa

"Benjamin vom Härtsfeld"

ZB-Nr. ADKN 74797 Farbe: braun

HD F, ED ?, Cystinurie ?

2000 Myra geht über die Regenbogenbrücke

15.05.1993 Myra vom Seebachtal wird geboren

die Mama

"Isabelle vom Seebachtal"

ZB-Nr. ADKN 74185 Farbe: Schwarz rezessiv braun

HD F, ED ?, Cystinurie ?

 

der Papa

"Grizzly von der Bergstraße"

ZB-Nr. ADKN 73265 Farbe: braun

HD A, ED ?, Cystinurie ?

Neufundländer vom Engländer

Aktuelles

13.01.2018 A-Wurf aktualisiert

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